Ute Binder

Empathieentwicklung und Pathogenese in der klientenorientierten Psychotherapie

Überlegungen zu einem systemimmanenten Konzept

2. Auflage 1999, 143 Seiten, kartoniert

12,70 � (Mengenpr. ab 25 Expl. je 10,10 �), 23,00 SFr

ISBN 3-88074-252-9

Viel zu lange war das entwicklungspsychologische Konzept der Empathieentwicklung ein Stiefkind in der therapeutischen Arbeit und Forschung.

Nun nimmt Ute Binder diese zentrale Determinante in der Formung des Selbst und des Beziehungs- und Bindungsverhaltens unter die Lupe, um die Zusammenhänge mit den psychischen Störungen herauszuarbeiten. Dabei schlägt sie eine Brücke zwischen dem psychotherapeutischen Konzept des empathischen Verstehens und der Rekonstruktion gestörter Empathieentwicklung.

An zahlreichen Beispielen aus ihrer psychotherapeutischen Praxis und der Forschung werden diese Zusammenhänge verdeutlicht. Aber welchen dieser Bereiche sie auch im Blickwinkel hat, für Ute Binder steht im Mittelpunkt immer der Patient.

Jetzt wie auch in den vorausgegangenen Publikationen ist es ein wesentliches Anliegen der Autorin darzustellen, daß klientenzentrierte Psychotherapie nicht stehenbleiben kann bei ihrem ursprünglichen Ansatz, sondern daß bei der Behandlungschwerer psychischer Störungen ständige Weiterentwicklungen notwendig und möglich sind.


Aus dem Inhalt:

Der störungsspezifische Ansatz als Weiterentwicklung

Überlegungen zu Prozessen beim empathischen Verstehen

Empathie zwischen ,,Herr und Hund"

Emotionale Reaktion und mögliche Verbindungen zur Empathie

Gefühlsübernahme als Vorform der Empathie

Gefühlsansteckung

Gefühlsreaktion

Gefühlsgleichklang

Gefühlsübernahme

Empathie auf der Basis der Ich-Andere-Differenzierung

Rollenspiel und seine Funktion in der Empathieentwicklung

Auslösung von Gefühlsübernahme


"Die vorliegende Schrift stellt keine ganz einfache Lektüre dar. Oft spürt man, wie die Autorin darum ringt, ihren Erkenntnissen den rechten Ausdruck zu geben. Mitunter erschien es mir auch, daß sie aus ihrer Praxis über Erfahrungen verfügt, die mir nicht ohne weiteres zugänglich sind. Der Eindruck des Unabgeschlossenen mag z.T. daher rühren, daß es sich eigentlich um einen Vortragstext handelt. Aber der Grund reicht tiefer: Die Autorin wagt sich in bisher unerschlossene Bereiche und hält sich bewußt für weitere Entwicklungen offen. Eben damit entspricht sie dem Stand unserer Diskussion; mit einer Fülle von Hinweisen regt sie ständig zu eigenem Beobachten und Weiterdenken an und weist damit in die Zukunft. So hat sich Ute Binder unüberhörbar in die Auseinandersetzung über ein klientenzentriertes Konzept der Störungslehre und der differenziellen Therapie eingeschaltet. Indem sie das Feld der Empathie erweiterte und differenzierte, hat sie nicht nur zur Theorie beigetragen, sondern auch Anregungen gegeben, die von unmittelbarer Bedeutung für die Praxis sind." (Wolfgang M. Pfeiffe in: GwG-Zeitschrift 93/Januar 94)


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