Helene Deutsch

Psychologie der Frau

4. Aufl. 2000, 342 Seiten, kartoniert

39,90  EUR, 71,00 SFr,

ISBN 3-88074-233-2

Die authentische Darstellung des freudianischen Frauenbildes und gleichzeitig eines der umstrittensten Bücher der psychoanalytischen Literatur überhaupt.


Inhalt:

Band l:

Einleitung

I. Vorpubertät

II. Frühpubertät

III. Pubertät und Adoleszenz

IV. Menstruation

V. Erotik � Die feminine Frau

VI. Die weibliche Passivität

VII. Der weibliche Masochismus

VIII. Aktivität der Frau � Der Männlichkeitskomplex

IX. Weibliche Homosexualität

X. Die Umwelteinflüsse auf die Psychologie der Frau

 

Band 2:

I. Mutterschaft als soziales und biologisches Problem

II. Mutterschaft � Mütterlichkeit � Sexualität

III. Die Vorphasen der Mutterschaft: In der Kindheit und in der Pubertät

IV. Psychologie des Sexualaktes

V. Probleme der Konzeption � Psychologische Vorbedingungen der Schwangerschaft

VI. Psychologie der Schwangerschaft

VII. Psychologie des Entbindungsaktes

VIII. Wochenbett � Laktation � Erste Beziehung zum Kind

IX. Beziehungen zwischen Mutter und Kind

X. Die illegitime Mutterschaft

XI. Adoptivmuttter

XII. Stiefmutter

Epilog: Klimaktenum � Schwiegermutter


"Helene Deutsch hat 1925 die erste zusammenfassende Darstellung der psychoanalytischen Auffassung der Weiblichkeit, 'Psychoanalyse der weiblichen Sexualfunktionen', gegeben. 1944/1945 ist von ihr dann ein zweibändiges Werk: 'Psychology of Women. A psychoanalytic Interpretation' erschienen, das in Amerika offenbar einen großen Erfolg gehabt hat. Obwohl sie sich von der analytischen Fachterminologie weitgehend befreit hat, darf das Buch als das repräsentative Dokument der psychoanalytischen Interpretation der Weiblichkeit angesehen werden � auch insofern, als es beinahe ängstlich die nicht-analytische einschlägige Literatur unberücksichtigt läßt und daher eine unvermeidliche Enge und Einseitigkeit bewahrt. Trotzdem ist die überlegene kritische Distanz der Verfasserin zu ihren eigenen früheren Ansichten unverkennbar, die sich zum Beispiel darin zeigt, daß sie heute das Gewicht des Penisneides als Faktor in der Entwicklung der Weiblichkeit gegenüber der seinerzeitigen Überschätzung auf das wirklichkeitsadäquate Maß reduziert. Bedauerlich bleibt, daß die wenigen eingehender dargestellten Fälle der Fürsorgepraxis und der Belletristik, nicht aber der analytischen Praxis der Autorin entnommen sind. Passivität und weiblicher Masochismus werden als zwei nicht identische 'Grundprinzipien des weiblichen Seelenlebens betrachtet'." Kunz, Riehen b. Basel, aus: Psyche, Jahrgang 3, 1950, H. 12

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