Doris Lau-Villinger (Hg.)

Betriebliche Sozialberatung

Unternehmen stellen ihre Konzepte vor

3. Auflage 2003, 102 Seiten, kartoniert

20,30  EUR, 26,00 SFr,

ISBN 3-88074-251-0

Angesprochen werden sollen mit diesem Buch vor allem Unternehmen, die bislang nicht über eine eigene Sozialberatungsabteilung verfügen. Sie erhalten Hinweise, wie eine solche Abteilung aufgebaut werden kann, welche Aufgabenfelder bearbeitet werden und welche Schwierigkeiten auftreten können.


Aus dem Vorwort:

In Unternehmen ist die Bereitschaft gestiegen, sich mit psychosozialen Konflikten auseinanderzusetzen. Immer häufiger thematisieren Führungskräfte, Betriebsräte und Mitarbeiter die hohen Fehlzeiten in ihren Betrieben, die vorhandenen Motivationsdefizite, Alkoholauffälligkeiten, sowie Interaktions- und Kommunikationsstörungen innerhalb von Abteilungen. Insbesondere Personalleiter treten an das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft als wirtschaftsnahe Organisation mit der Frage nach Lösungsstrategien heran.

Einerseits bedeutet dies, den Unternehmen eine konkrete Unterstützung bei der Bewältigung sozialer Konflikte anzubieten und andererseits herauszufinden, wie diese Konflikte gegenwärtig innerbetrieblich gelöst werden.

In diesem Buch stehen die betrieblichen Lösungsansätze im Vordergrund. Unternehmen stellen ihre innerbetriebliche Sozialberatungsarbeit vor. Einleitend werden von der Herausgeberin die Ergebnisse einer Studie des Bildungswerkes der Hessischen Wirtschaft dargestellt: 24 Unternehmen wurden gebeten, ihre Strategien zur Bewältigung sozialer Konflikte zu beschreiben, zu beurteilen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Spannbreite betrieblicher Sozialberatungsarbeit erstreckt sich von der traditionellen betrieblichen Sozialarbeit bis hin zur systemischen Sozialberatung als Bestandteil der Organisationsentwicklung. Die Entwicklung dieser Modelle vollzog sich bislang in erster Linie innerbetrieblich. Das Aufgabengebiet wurde kaum öffentlich dargestellt. In diesem Zusammenhang gilt es, den Autoren zu danken, daß sie sich trotz ihrer geringen Freizeit bereit erklärt haben, Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer betrieblichen Beratungsarbeit zu formulieren.

Mit diesen Beiträgen sollen vor allem Unternehmen angesprochen werden, die bislang nicht über eine eigene Sozialberatungsabteilung verfügen. Sie erhalten Hinweise, wie solch eine Abteilung aufgebaut werden kann, welche Aufgabenfelder bearbeitet werden und welche Schwierigkeiten auftreten können.

Darüber hinaus können Studenten aus sozialwissenschaftlichen und psychologischen Fachbereichen einen Einblick in die betriebliche Beratungsarbeit und dadurch eine klarere Vorstellung über potentielle Arbeitsgebiete erhalten. Eventuell können Fachhochschulen und Universitäten zu Forschungsarbeiten und konzeptionellen Entwürfen motiviert werden und in der Folge die Weiterentwicklung der betrieblichen Sozialberatung fördern.


Inhalt:

Doris Lau-Villinger: Ergebnisse einer Studie zur Praxis betrieblicher Sozialberatung

Christoph von Gierke: Zur Entwicklung neuer betrieblicher Sozialkonzepte

Heinz Banzhaf: Betriebliche Sucht- und Sozialberatung der Carl Edelmann GmbH

Manfred G. Herrmann: Sozialberatung der Degussa AG

Norbert Meyer: Sozialberatung der Siemens AG

Dieter Reiter, Helga Spielmann-Grün: Sozialbetreuung der Merck OHG

Wolfgang Leber: Gegenwärtiger Stand und Perspektiven der betrieblichen Sozialberatung


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