Talcott Parsons

Sozialstruktur und Persönlichkeit

7. unveränderte Auflage 2002, 450 Seiten

kartoniert, ISBN 3-88074-209-X, 24,50 EUR�, 44,60 SFr,

Copy Print Ausgabe ohne Einband, ISBN 3-88074-301-0, 16,40  EUR*, 29,80 SFr*, (12,30  EUR**)

Talcott Parsons wirkt seit Jahren vor allem auf die jüngeren deutschen Soziologen stark faszinierend. Theodor W. Adorno und Ludwig von Friedeburg haben in ihrer Vorrede zu Joachim E. Bergmanns kritischer Analyse der "Theorie des sozialen System von Talcott Parsons" (Frankfurter Beiträge zur Soziologie Band 20) versucht, die Gründe für diese faszinierende Wirkung zu bezeichnen: "Vor allem erklärt sich das Prestige seiner theoretischen Arbeiten aus der Absicht, Gesellschaft als System zu begreifen. Parsons� Soziologie entfernt sich, anschließend an die europäischen Traditionen, an Durkheim, Max Weber und Pareto, erheblich von jenen Formen der Soziologie, die zumal in den Vereinigten Staaten Theorie mit Sätzen bestenfalls mittlerer Reichweite identifizieren. Mit einem Minimum an Grundkategorien entwirft Parsons ein ungemein weiträumiges Gehäuse, in dem die von der empirischen Forschung ermittelten sozialen Tatsachen ihren Ort und ihre Erklärung finden sollen. Ein durchsichtiger Begriffsapparat nach den Gesetzen klassifikatorischer Logik konstruiert, soll zu inhaltlich Wesentlichem, zur Einsicht in die Bedingungen des gesellschaftlichen Zusammenhangs verhelfen." In diesem Band werden nun die bedeutendsten sozialpsychologischen Untersuchungen Talcott Parsons� in deutscher Sprache zugänglich gemacht. Er enthält unter anderem seine Auseinandersetzung mit Freud, seinen Kategorienrahmen sozialer Integration und die Darstellung der sozialen Aspekte psychischer Identifikationsprozesse.


Inhalt:

1. Theoretische Perspektiven

1.1 Das Über-Ich und die Theorie der sozialen Systeme

1.2 Das Vatersymbol: Eine Bewertung im Lichte der psychoanalytischen und soziologischen Theorie

1.3 Das Inzesttabu und seine Beziehung zur Sozialstruktur und Sozialisation des Kindes

1.4 Sozialstruktur und Persönlichkeitsentwicklung: Freuds Beitrag zur Integration von Psychologie und Soziologie

1.5 Einige Reflexionen über das Problem psychosomatischer Beziehungen in Gesundheit und Krankheit

2. Stufen des Lebenszyklus

2.1 Die Schulklasse als soziales System: Einige ihrer Funktionen in der amerikanischen Gesellschaft

2.2 Jugend im Gefüge der amenkanischen Gesellschaft

2.3 Über den Zusammenhang von Charakter und Gesellschaft

2.4 Gesundheit und Leistung im Alter

3. Gesundheit und Krankheit

3.1 Definitionen von Gesundheit und Krankheit im Lichte der amerikanischen Werte und der Sozialstruktur Amerikas

3.2 Psychische Krankheit und "geistliche Malaise": Die Rolle des Psychiaters und des Seelsorgers

3.3 Einige theoretische Betrachtungen zum Bereich der Medizinsoziologie

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