Martin R. Textor (Hg.)

Das Buch der Familientherapie

Sechs Schulen in Theorie und Praxis

6. Auflage 2002, 300 Seiten

kartoniert, ISBN 3-88074-150-6, 17,40 EUR, 31,60 SFr,

Copy Print Ausgabe ohne Einband, ISBN 3-88074-315-0,11,60  EUR*, 21,00 SFr*, (8,70  EUR**)

In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich die Familientherapie zu einer weitverbreiteten und anerkannten Therapieform. In diesem Sammelband werden unterschiedliche Theorien der Familientherapie dargestellt. Dabei vermitteln viele Fallbeispiele und Transkripte einen Eindruck von der Praxis und können Beratern, Psychologen, Sozialarbeitern und Studenten als Anleitung dienen.

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EINFÜHRUNG:

In diesem Sammelband wird die Familie als das Beziehungsgefüge zwischen zwei Erwachsenen und mindestens einem Kind gesehen, die durch Blutsverwandtschaft, Adoption oder Stiefelternschaft miteinander verbunden sind. In einigen Beiträgen wird diese Definition durch die Einbeziehung der Großeltern oder der Einelterfamilien erweitert. Allerdings unterscheiden sich alle Mitarbeiter in der weiteren Konzeptualisierung der Familie.

So wird diese u.a. als Sy­stem, Institution oder Kleingruppe, als interaktionale oder strukturell-funk­tionale Einheit untersucht und unter dem Aspekt der Rollendifferenzierung, Autoritätsstruktur, Kommunikation, Familiendynamik, Introjektion und Projek­tion, der Verstärkungsprozesse, des Umwelterlebens oder des Konflikt- und Problemlösungsverhaltens erforscht.Die Familie gilt als die älteste und beständigste gesellschaftliche Institu­tion. Ihr Innenleben wird durch soziale Normen, Gesetze, Religion und Sitte geregelt sowie von Verwandtschaft, Nachbarn und staatlichen Institutionen überwacht.Zu den bedeutenden Funktionen der Familie gehören Reproduktion, Sozialisa­tion, Erziehung und soziale Plazierung.


Die Familie ist die für die Entwick­lung des Kindes wichtigste Gruppe. Sie bestimmt sein psychisches und emotio­nales Leben, begründet seine Persönlichkeit, gibt ihm ein Gewissen, lehrt ihm grundlegende Fertigkeiten, vermittelt Wissen, Kultur, Werte und Normen. Das Bild des Kindes von sich selbst, seiner Familie und seinen Beziehungen zu anderen Menschen sind eng miteinander verknüpft.
Aber auch für die Erwachsenen ist die Familie die bedeutendste Gruppe in ih­rem Leben. Sie wird immer als einzigartig und relativ totalitär erlebt und durchdringt alle Daseins- und Erfahrungsbereiche. Die Familie bietet ihren Mitgliedern ökonomische Sicherheit und gegenseitige Lebensfürsorge, Schutz und Hilfe, sexuelle und emotionale Befriedigung, affektive Stabilität und psychische Integrität, Ausgleich von Streitigkeiten und Freizeitmöglichkei­ten. In ihr erleben die Menschen ihre größten Freuden und tiefsten Schmerzen.

                        INHALTSVERZEICHNIS

                    Martin R. Textor: Einführung                                                                                                      1

                    Martin R. Textor: Schulen der Familientherapie                                                                    1

 Gerald H. Zuk: Familientherapie: Unbegrenztes Experimentier­-

                     feld oder klinische Wissenschaft?                                                                                         40

 
John H. Weakland, Richard Fisch und Paul Watzlawick: Kurz-

                    therapie: Ein umfassender Ansatz                                                                                          50

 
Maurizio Andolfi und Claudio Angeb: Der Therapeut als Re­-

                   gisseur des Familiendramas                                                                                                      65

 
Salvador Minuchin: Strukturelle Familientherapie. Die Akti-­

                     vierung von Alternativen im therapeutischen System                                                        82

 
Jan R. H. Falbon und Robert Paul Liberman: Verhaltensanalyse

                     und Familientherapie                                                                                                                  109

 
Ross V. Speck: Intervention in soziale Netzwerke: Entwick-­

                    lung, Theorie und Therapie                                                                                                        167

                    John G. Howells: Ein Oberblick über die Familienpsychiatrie                                          200

                    Terje Neraal: Familien- und Sozialtherapie                                                                             218

                    Helm Stierlin: Prinzipien der Familientherapie                                                                       233

                    Martin R. Textor und Kurt Schobert: Familienzyklus und -therapie                                 249

 
Margaret H. Hoopes und James M. Harper: Geburtspositionen, Fa-

                     miliensysteme und Familientherapie                                                                                       264


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