Ingeborg Wagner

Aufmerksamkeitstraining mit impulsiven Kindern

8. Auflage 2001, 197 Seiten, kartoniert

15,20  EUR, 21,20 SFr,

ISBN 3-88074-234-0

Endlich ein Buch, das sich ganz der Hilfe für jene große Zahl von Kindern verschreibt, bei denen geklagt wird, daß sie ihre Intelligenz durch überstürztes Herangehen an die Aufgabenlösung, durch zu viele Flüchtigkeitsfehler und durch Konzentrationsschwierigkeiten nicht in Leistung umsetzen können.

Die Autorin stellt Methoden vor, mit deren Hilfe impulsive Kinder ihre Aufmerksamkeit verbessern können. In einfachen, systematische Übungen lernen sie, auf welche Weise und wie lange sie sich mit einer Aufgabe beschäftigen müssen, um eine gute Lösung zu erzielen.



Vorwort:

In diesem Buch werden u. a. Forschungs­ergebnisse der ,,Forschungsgruppe För­derung kognitiver Prozesse" berichtet, die seit 1969 am Psychologischen Institut der Ruhr-Universitat Bochum besteht. Hauptthema der Gruppe war das Pro­blem der ,,kognitiven Impulsivität und Reflexivität". Die Gruppenmitglieder waren Studenten der Psychologie, die unter Anleitung ihre Diplom-Arbeiten angefertigt haben. Ich bin den Teilneh­mern der Forschungsgruppe zu großem Dank verpflichtet: Viele Gedanken, die in diesem Buch vorgetragen werden, sind aus den intensiven Diskussionen der Gruppe hervorgegangen. Bei der Planung der psychologischen Untersuchungen waren auch Diskus­sionen mit den Kollegen der “Arbeitseinheit Kognitive Psychologie” sehr hilfreich.

Ihre Diplom-Arbeiten haben in der Forschungsgruppe oder im Kontakt mit ihr die folgenden Kollegen angefertigt:

Anja BOULBOULLÈ, Birgit BRANDT, Gerhard BRINKS, Vera BÜMLEIN-LEES, Michael BÜTTNER, Elmar CIMIOTTI, Mechthild DIETRICH-HOSSBACH, Re­nate DRINGENBERG, Ingeborg DÜRING, Siegfried ESSEN, Else GIOTT, Karl-Heinz GRIMM, Ulla HAAR, Peter KIPKEEW, Ilse KÖSTER, Sieglinde KOHL, Marlies POTTSCHULL, Maria WEIGMANN.

Meinem Lehrer, Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang METZGER, Universität Münster, danke ich für eine kritische Durchsicht des Manuskripts.

Ingeborg Wagner



Inhalt:

Vorwort . . . 8

1.             Einleitung und Problemstellung . . . 9

 

2.             Die Erfassung der Impulsivität . . . 21

2.1.          Der MFF-Test . . . 21

2.2.          Der Arbeitsstil der kognitiv impulsiven und reflexiven Kinder im MFF-Test . . . 26

2.3.          Probleme des Messens von Reflexivität-Impulsivität in verschiedenen Aufgabenarten . . . 27

2.4.          Reflexivität-Impulsivität und verschiedene einfache kognitive Prozesse . . . 34

 

3.             Impulsivität und ihr Zusammenhang mit verschiedenen intellektuellen Leistungen . . . 36

3.1.          Reflexivität-Jmpulsivität und Intelligenz . . . 36

3.2.          Reflexivität-Impulsivität und Schulnoten . . . 44

3.3.          Reflexivität-Impulsivität und Lehrerurteile . . . 45

3.4.          Reflexivität-Impulsivität und Lese-Rechtschreib-Schwäche . . . 46

3.5.          Reflexivität-Jmpulsivität und ,,Konzentration” und ,,Aufmerksamkeit”  . . . 47

3.6.          Reflexivität-Impulsivität und die Selbstbeurteilung von Schülern . . . 51

3.7.          Komplexere Zusammenhänge: Reflexivität-Impulsivität, Schulleistungen, Intelligenz und Leistungsmotivation . . . 53

3.8.          Zusammenfassung . . . 56

 

4.             Zur Entstehung von Impulsivität-Reflexivität im Entwicklungs- und Erziehungsprozeß . . . 57

4.1.          Reflexivität-Impulsivität und Konstitution und physische Außeneinflüsse . . . 57

4.2.          Reflexivität-Impulsivität und “Reifung” . . . 60

4.3.          Reflexivität-Impulsivität und Lehrervorbild . . . 60

4.4.          Reflexivität-Impulsivität und Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Schichten . . . 61

4.5.          Reflexivität-Impulsivität bei Kindern und die Erziehungsstile ihrer Mütter . . . 62

4.6.          Reflexivität-Impulsivität und die Art der direkten Mutter-Kind­-Interaktion . . . 63

4.7.          Reflexivität-Impulsivität und die individuelle Lerngeschichte von Kindern . . . 64

4.8.          Zusammenfassung . . . 65

 
5.             Ziele für Trainingsversuche mit impulsiven Kindern . . . 66

5.1.          “Reflektive Intelligenz” . . . 66

5.2.          Zeitaufwand und Leistungsergebnis: optimale und unter-optimale Entscheidungstrategien . . . 67

5.3.          Die Erhöhung kognitiver Kontrolle als Reflexivitätssteigerung in bisherigen Trainings mit kognitiv impulsiven Kindern . . . 70

5.4.          Erweiterung der bisherigen Ziele von Trainings mit kognitiv impulsiven Kindern . . . 71

5.5.          Kagans Problemlösungsmodelle . . . 74

5.6.          Visuelle Strategien . . . 75

5.7.          Der Begriff der Strategie . . . 77

5.8.          Kognitive Kontrolle als Ich-Funktion . . . 79

 
6.             Trainingsversuche mit impulsiven Kindern (I): Überblick über Kurzprogramme . . . 82

6.1.          Der Einfluß einer einmaligen besonderen Instruktion auf die MFF-Leistung . . . 84

6.2.          Könditionierungsversuche: positive und negative Rückmeldung über Leistungsverhalten . . . 85

6.3.          Die Ausbildung von visuellen Strategien für die Informations­aufnahme . . . 87

6.4.          Ansätze zur Ausbildung sprachlicher Formulierungen von Strategien . . . 88

6.5.          Lernen vom Vorbild oder einer ,”Modellperson”, mit oder ohne besondere Instruktionen zur Strategie . . . 89

6.6.          Lernen vom Vorbild und Verinnerlichung der steuernden Instruktion . . . 92

6.7.          Abschluß . . . 94

 

7.              Trainingsversuche mit impulsiven Kindern (II):
                  
                Das direkte Üben der Reaktionsverzögerung und des sorgfältigen Arbeitens . . . 95

7.1.          Begründungen und Versuchsplanung . . . 95

7.2.          Die Trainingsversuche . .  .100

7.3.          Kontrollbedingungen . .  .104

7.4.          Die Ergebnisse des Trainings. . . 105

 

8.             Trainingsversuche mit impulsiven Kindern (III): Die Einübung des inneren Sprechens zur Verbesserung der Selbstkontrolle
(Lernen von einer Vorbildperson)  . . . 111

8.1.          Einleitung . . . 111

8.2.          Das Erlernen der kognitiven Selbststeuerung durch inneres Sprechen . .. . 112

8.3.          Einige Einzelheiten zum Training nach Meichenbaum & Good­man . . . 114

8.4.          Verschiedene Untersuchungen zur Verinnerlichung von Selbstinstruk­tionen . . .  117

8.5.          Inneres Sprechen und dynamischer Sprechstil der Modellperson . . . 118

8.6.          Zusammenfassung . . . 121

 

9.             Trainingsversuche mit impulsiven Kindern (IV): Übungen mit dem Montessori-Material und dem Frostig-Wahrnehmungs-Trainings­programm .  .  .  122

9.1.          Einleitung  .  .  .  122

9.2.          Ein Trainingsplan  .  .  . 124

9.3.          Das Trainingsmaterial und die Aufgabenarten  .  .  .  126

9.4.          Die Trainingserfolge  .  .  .  128

9.5.          Bewertung der Ergebnisse  .  .  .    130

 

10.           Trainingsversuche mit impulsiven Kindern (V): Beteiligung der Mütter  .  .  .  133

10.1.        Einleitung: Unterschiedliche Erziehungsstrategien sozialer Schichten  .  .  .  133

10.2.        Einige bisherige Mütter-Trainings  .  .  .  136

10.3.        Der Trainingsplan .  .  .  139

10.4.        Das Training mit den Müttern  .             .  139

10.5.        Das Training mit den Kindern  .  .  .  144

10.6.        Das Trainingsmaterial und die Aufgaben  .  .  .  147

10.7.        Die Auswirkung der Trainings auf die Mütter     .  .  .  149

10.8.        Die Trainingsergebnisse bei den Kindern  .  .  .  150

10.9.        Interpretation  .  .  .  152

 

11.           Praktische Hinweise für Aufmerksamkeits-Trainings mit Kindern: Regeln und Übungsmaterial  .  .  .  154

11.1.        Grundregeln für Aufmerksamkeitstrainings  .  .  .  155

11.2.        Spiele und Aufgaben für das Aufmerksamkeitstraining  . .  .  159

11.3.        Prinzipien für das Aufmerksamkeitstraining .  .  .  162

11.4.        Wo anfangen?  .  .  .  163

 

12.           Hinweise für allgemein günstiges Erzieher-Verhalten zur Entwicklung der kindlichen Selbststeuerung und Selbstverantwortlichkeit .  .  .  164

12.1.        Was bewirkt den Erfolg der Trainings?  .  .  .  164

12.2.        Was bedeutet Zuwendung? Kann man Zuwendung lernen?  .  .  .  166

12.3.        Eine Begründung aus der Therapie-Forschung  .  .  .  168

12.4.        Beispiele aus der Literatur  .  .  .  169

12.5.        Übungen zur Einfühlung  .  .  .  176

12.6.        Ein ähnlicher Rahmen: Hilfen zur Ich-Entwicklung bei Kindern  .  .  .  179

12.7.        Das Erlernen von Planung, Selbsteinschätzung und erfolgsorientierter Leistungsmotivation  .  .  .  181

12.8.        Schluß  .  .  .  184

 
                Literatur  .  .  .  187

Übungsmaterialien und Spiele  .  .  .  197



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